Grenzen

Grenzen sind wichtig, egal ob für Kinder oder Erwachsene, jeder hat seine Grenzen und braucht auch seine Grenzen. Hin und wieder ist es wichtig, dass man auch mir meine Grenzen aufzeigt … rechtzeitig aufzeigt, da ich ich trotz eines gewissen Grades an Empathie immer wieder Grenzen überschreite und somit anderen Menschen weh tue und sie enttäusche und schlimmeres … ich zerstöre damit leider auch sehr vieles. Insgesamt macht mich das sehr traurig, weil es nicht meine Absicht ist und doch passiert es bzw. tue ich es wieder und wieder, selbst dann, wenn es schon eine Vorwarnung gab, dass ich mich im Grenzbereich befinde. … erst vor kurzem habe ich wieder eine Grenze überschritten (inkl. Vorwarnung) und bin entschieden zu weit gegangen, irreversibel zu weit, was mir mehr wie leid tut, aber jetzt ist es zu spät und nun bin ich für die Konsequenzen verantwortlich bzw. muss ich mit ihnen leben und muss mein Tun und Handeln in Frage stellen, warum ich es immer wieder schaffe Grenzen zu überschreiten und immer wieder andere Menschen zu verletzen, obwohl ich selber auch nicht so behandelt werden möchte. Das Überschreiten geht ‚einfach‘ und schnell, viel zu schnell, die Konsequenzen dagegen dauern lange, vllt. sogar für immer und sind meist schwer zu ertragen.
Aber diese Konsequenzen sind wichtig – auch wenn es manchmal sehr schwer ist, damit ich es hoffentlich lerne keine weiteren Grenzen zu überschreiten, ich möchte niemanden mehr weh tun damit. Im letzten Fall hatte mein Gegenüber mehr als nur sehr sehr viel Geduld mit mir gezeigt und immer ein positives Wort übrig gehabt und wollte mir nie etwas böses und hat es nicht im entferntesten verdient gehabt so behandelt zu werden und doch ist es mir wieder passiert … das muss ein Ende haben!

027_2020

Nicht mehr da sein

Nr. F_0044

Was ist das Leben wert?
Was ist man selber wert?
Ist man selber überhaupt etwas wert … man wird doch eh nur als schlechter Mensch dargestellt.
Ist man vielleicht doch noch so viel wert, dass um einen getrauert werden würde nach dem Ableben oder gerät man einfach in Vergessenheit.
Wäre es ein Verlust einfach nicht mehr da zu sein?

Und da sind sie wieder …

… die lieben Zweifel, Emotions- und Gedankenquerschläger. Ich habe sie nicht vermisst und war froh mal etwas Ruhe vor ihnen zu haben. Ich denke es war diesmal eine etwas längere Pause vor ihnen und ich muss gestehen, dass ich sie nicht vermisst habe, es war schön … ich war glücklich. Doch nun sind sie wieder da … warum auch immer jetzt wieder so eine Phase ist … ich weiß es nicht … die letzten Tage waren emotional und gedanklich betrachtet turbulent und anstrengend … sei es Vergangenes, Aktuelles, Zukünftiges, Ignoranz von anderen, vielleicht das Vermissen von jemanden oder auch ein geduldiger ‚Kampf‘ … ich weiß es nicht, es ist von allem etwas, manches mehr und manches weniger.

Problem in solchen Situationen ist, dass die Gedanken und Emotionen mehr als nur Achterbahn spielen, sie drehen und ich kann nur ‚zusehen‘ und in der Zeit ist kaum ein klarer Gedanke zu fassen, was schwer mit dem normalen Leben vereinbar ist, in jeglicher Hinsicht.

Ein viel größeres Problem ist, dass ich fange an zu zerstören … zu zweifeln … ungehalten zu werden … alles und jeden zu vergraulen, auch diejenigen, die mir mehr als sehr am Herzen liegen … in Frage zu stellen … und zwar alles … auch die Dinge, die wirklich fix sind und schon etliche Male gesagt/bestätigt wurden … ich mag es nicht, aber manchmal (oder eigentlich sehr oft) ist es wie ein indirekter Zwang, dem ich hilflos ausgeliefert bin und mich nicht wehren kann und ich dann einfach nicht anders kann. Ich hasse diese zerstörerische Art … ich hasse es dann einem geliebten Menschen weh zu tun … ich hasse es alles anzuzweifeln … ich hasse es alles in Frage zu stellen … ich hasse mich dafür … ich hasse es, dass ich immer eine gewisse Bestätigung brauche, was manchmal das Einzige ist was hilft … was doof ist … es ist nicht immer jemand da oder gewillt das zu tun … ich hasse es am Ende vor den Scherben meiner Verzweiflungstaten zu stehen … ich hasse mich dafür … ich will das nicht mehr … es soll aufhören … für immer …