Guten Morgen 2021

Noch ist das Jahr erst wenige Stunden alt und schon stellt sich die Frage bei mir: Was wird in 2021 passieren? Wird es auch wieder so ein tolles Jahr wie 2020? Oder wird es evtl. das Gegenteil? Gewisse Zweifel und auch Ängste sind schon da, weiß ich doch was teils auf mich zukommt, aber ich möchte mich ihnen stellen. Auf der andere Seite sind aber auch Hoffnung und Mut da und ein Wille.

Neujahrsvorsätze … so ein Quatsch-Quark mit Käse aus meiner Sicht. Wenn man etwas in seinem Leben ändern möchte, dann soll man es zu einen Zeitpunkt machen, der für einen am besten passt und nicht bis zum neuen Jahr warten.
Wenn man sich immer wieder das Gleiche vornimmt und es aber nie klappt und man schon am gleichen Tag seinen Vorsatz bricht, sollte man vielleicht darüber nachdenken, dass es nichts bringt diesen Vorsatz zu haben und man die Fakten, so wie sind einfach akzeptieren muss.
Man kann nichts erzwingen, man muss mit eigener Überzeugung hinter den Dingen stehen die man ändern möchte, dann wird es auch klappen und dafür braucht es keinen Jahreswechsel.

Ich wünsche allen eine gesundes neues Jahr🍀

Abschied

Heute muss ich Abschied nehmen. Es ist zum Glück kein Abschied für immer … diese Abschiede finde ich grausam. Nein, wir werden uns wieder sehen und darauf freue ich mich schon. Trotzdem bin ich traurig, warst du ein Halt für mich auf Arbeit, einer der wenigen, die ich habe. Ich kann es mehr als gut nachvollziehen warum du diesen Schritt gehst, geht es mir oft doch genau wie dir. Sechs Jahre kennen wir uns und waren wir für einander da und haben uns gegenseitig zugehört, einander geholfen und Mut zugesprochen. Das wird mir alles sehr fehlen. Nun jedoch brauchst du noch mehr Mut als vorher, denn erstmal wird es schwer für dich, aber du wirst das schaffen. Wenn es jemand schafft, dann du. Wir beide wissen, dass es für dich die richtige Entscheidung war, aus mehreren Gründen, teils sind es auch meine Gründe, ich muss jedoch am Mut arbeiten und einige anderen Dingen.
Ich werde dich vermissen, deine fröhliche und positive Art und deine offene Art an neue Dinge heranzutreten, deine Ehrlichkeit, unsere gemeinsamen lustigen Momente, unsere Mittagessen und vieles vieles mehr.
Ich bin dir sehr dankbar für alles und wünsche dir alles Liebe und Gute und freue mich jetzt schon auf unser Wiedersehen und was du zu erzählen hast. Und ich hoffe, dass dieser neue Weg dich glücklich machen wird und erfüllender sein wird.
Machs gut, wir sehen uns!

Du gehörst zu den wenigen, die mich verstanden haben als ich mit dem Klecksen angefangen hatte. Dies ist dein Abschiedsgeschenk, obwohl ich es eher als Glücksbringer für deinen Neustart sehe:

Neustart

Weg laufen

Es gibt viele Sachen, die ich nicht kann. Das stört mich auch nicht weiter, man kann halt nicht alles können, wäre ja auch sonst langweilig. Was ich aber gar nicht kann und mich sehr stört, ist Folgendes: eine Entscheidung treffen. Ich bin kein Mensch, der gerne Entscheidungen trifft, lieber warte ich ab und hoffe, dass sich die Dinge von alleine regeln. Passiert dies nicht ein, versuch ich lieber die Flucht zu ergreifen und weg zu laufen, in der Hoffnung, dass es sich vielleicht dann von selber regelt, tut es aber meist nicht. Anstatt mich der Sache zu stellen, laufe ich eher weg oder sage gar nichts, bis meist für mich eine Entscheidung getroffen wird. Manchmal komme ich jedoch nicht drum herum und meist ist das Feedback dann negativ, auch wenn die Entscheidung nur mich selber betrifft.

Was ich auch nur ganz schlecht kann … Gedanken äußern. Warum auch immer bin ich ein Mensch, der seine Gedanken für sich behält. Teilweise oder vielleicht auch hauptsächlich (keine Ahnung) aus Angst … Angst davor zurückgewiesen zu werden … zurückgewiesen von mir sehr wichtigen Menschen. Manchmal sage ich auch aus Rücksicht nichts oder nur sehr wenig, um den anderen nicht zu verletzen … doch meist ist dieses Nicht-Offenlegen schmerzhafter als einfach den Gedanken zu äußern. Ich weiß, dass Gedanken frei sind und in der Gedankenwelt alles möglich ist … doch das ist noch nicht angekommen bei mir … ich frage mich warum … doch eine richtige Antwort finde ich nicht. Vielleicht haben meine Erfahrungen mich gelehrt, dass es immer ein negatives Feedback oder Diksussionen auf meine Gedanken gab, wenn ich sie sage, sodass ich iwann aufgehört habe Gedanken zu äußern oder nur noch wenige Gedanken zu äußern oder vllt. auch nur gefilterte Gedanken … keine Ahnung, jedenfalls so, dass ich so wenig wie möglich anecke, denke ich, um nicht wieder etwas Negatives zu erleben.

Doch durch dieses Verhalten habe ich leider eine Beziehung zerstört, was mehr als als traurig ist, aber was viel viel schlimmer ist, ich habe auch einen mir sehr wichtigen Menschen, den ich liebe, zerstört. Dabei hat dieser Mensch es in keinsterweise verdient so behandelt zu werden, war dieser immer offen und ehrlich und hat mir so viel gegeben.

Ich hoffe, dass ich mich in der Hinsicht bessern kann. Ich muss und ich möchte es! Denn ich habe eine Chance bekommen wieder etwas aufzubauen, für die ich unendlich dankbar bin. Doch darf ich es nicht wieder vermasseln. Ich muss mich klar positionieren und meine Gedanken äußern und das werde ich auch. Ich muss aus meiner Deckung kommen, aus meinem Schneckenhäuschen mal den Kopf raus stecken und nicht immer im äußersten Winkel versteckt bleiben. Manches im Leben kann nicht einfach so mit verstecken und abwarten geklärt werden … es geht leider nicht, so sehr ich mir es auch wünsche. Niemand kann meine Gedanken lesen, ich muss lernen meine Gedanken mitzuteilen, mein Nicht-Offenlegen ist ein einfach ganz großer Mist und meine Angst vor Ablehung und Ärger muss aufhören oder wenigstens kleiner werden. Wenn ich Gedanken äußere, dann einfach frei heraus, ohne wenns und ohne abers… und ohne plüschige Umschmückung der Worte, auch wenn plüsch toll ist, aber manchmal einfach nur unpassend. Ich darf nicht immer vor allem weg laufen, sondern muss einfach meine Gedanken äußern und wenn nötig eine Entscheidung treffen.

067_2020

Ursache

Nr. F_0181

Kodak Tri-X 400, Negativ gescannt

Vor Jahren dachte ich es ist noch Zeit und habe anderes für wichtiger gehalten bzw. dachte es ist nicht der richtige Zeitpunkt … nun wünschte ich es wäre schon passiert und hätte es anders gemacht … den richtigen Zeitpunkt gibt es einfach nicht … und die Sorge, dass es nicht mehr passiert ist groß.