Lächeln

Hat ein Lächeln heutzutage überhaupt noch einen Wert?

Wenn ich durch die Straßen gehe, sehe ich meist grimmig und unfreundlich drein schauende Menschen. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und egoistisch und achtet nicht auf andere und hilft oft auch nicht, wenn jemand Hilfe benötigt und sieht jeden anderen Menschen nur als Feind oder Konkurrent. Manche schauen einen so grimmig und böse an, dass einem fast ein Schauer über den Rücken läuft. Es ist selten einen lächelnden Menschen anzutreffen.

Doch warum eigentlich?
Ein Lächeln kostet nichts, tut nicht weh und kann einem Tag verschönern und gibt ein gutes Gefühl … sei als ‚Nehmer‘ oder ‚Geber‘. In einer Beziehung hat es einen so großen Einfluss, es sagt manchmal  wie ein Blick mehr als Worte.
Ich finde das schade, dass es kaum noch ein Lächeln gibt … vor allem ein ehrliches Lächeln. Hier muss man unterscheiden … viele haben nur noch ein Zwangslächeln auf dem Gesicht … dann soll man eher nicht lächeln.

Ich lächel gerne und freue mich über lächelnde Menschen und antworte ihnen auch mit einem Lächeln.
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder fremden Menschen einfach mal zugelächelt … das hatte mich Anfangs sehr viel Überwindung gekostet, bin ich eigentlich nicht die der Typ, der auf Menschen zu geht, aber ich war über die Reaktionen der Menschen erstaunt, sehr viele haben zurück gelächelt und man hat die Freude auf ihren Gesichtern gesehen. Viele der sehr unfreundlich und grimmig drein schauenden Menschen haben auch das Lächeln erwidert, was mich positiv überrascht hat und vor allem gefreut hat. Manche Menschen haben mich dann sogar auf mein Lächeln angesprochen, dass sie es schön fanden, dass ich sie angelächelt habe und es wurden ein paar kurze Worte gewechselt mit der Erkenntnis, dass es auch andere Menschen gibt, die das auch so sehen.

Vielleicht sollten wir uns in manchen Sachen wieder auf die einfachen schönen Dinge besinnen… es muss nicht immer etwas Materielles sein, sei es in Form von riesigen oder teuren Geschenken.
Vielleicht sollte man auch mal wieder auf seine Mitmenschen achten und ihnen einfach ein Lächeln schenken … und nicht so egoistisch und grimmig sein … einfach mal ausprobieren … meist bekommt man eine nette Antwort in Form ein netten Lächelns zurück, was ein schönes Gefühl ist.
In diesem Sinne: Bitte lächeln 🙂

Lächeln, eingefangen vom Lichtbildpropheten (Danke!)

009_2020

Perfektikus

Nr. F_0026

APX 100, Negativ gescannt

Früher musste immer alles perfekt sein bei mir … doch warum … was folgt danach … perfekter als perfekt geht es nicht … es ist wie eine Endstation wurde mir gesagt … das ist was Wahres dran … es bewegte mich zum Umdenken …und nun … einige Monate später … muss nicht mehr alles perfekt sein … es ist viel einfacher so … und blockiert nicht im Denken und Handeln … man fühlt sich freier … und nicht mehr in diesem Zwang gefangen.

007_2020

Sprachlos

Nr. F_0033

APX 100, Negativ gescannt

Vor 4-5 Jahren hatten wir das letzte Mal Kontakt und jetzt schreibst du mir aus heiterem Himmel als wenn nichts gewesen wäre und wir regelmäßig Kontakt gehabt hätten und erzählst mir deine Krankheitsgeschichte… tut mir Leid, dass es schlecht lief für dich, es freut mich, dass du am Leben bist, aber auch schon vor deiner Krankheit hättest du mal auf meine Nachrichten antworten können … sorry, aber ständig der Fußabtreter zu sein, darauf hab ich kein Bock mehr …

Frühling … und sie sind wieder da

Der Frühling ist doch was schönes, wenn alles langsam aus dem Winterschlaf erwacht und grün wird und die ersten Blumen anfangen zu blühen, die ersten warmen Sonnenstrahlen an der Nase kitzeln, ich mag das.
Einen großen Nachteil hat der Frühling. Frühling bedeutet Pollenalarm und jedes Mal die gleiche Frage, welche Kreuzallergie es dieses Jahr gibt und welches Obst dies Jahr mal wieder unverträglich ist und man fast wieder in der Rettungsstelle landet. Ich könnte gut und gerne auf die Pollen vezichten. Man kann gar nicht richtig den Frühling genießen, wenn permanent die Nase läuft, der Kopf dröhnt, die Augen schon knallrot sind und leicht verkleben bevor man überhaupt aufgestanden ist, tagüber wirds es zwar anders, aber keinen deut besser und dann jeder Atemzug, wo die Lunge aus dem zweiten oder letzten Loch pfeifft. In der aktuellen Situation wird man dann leider gleich wieder als Risikogruppe bezeichnet … Schwachsinn … ich hab nur Pollen mehr nicht.
Trotzdem liebe ich den Frühling und freu mich jedes Jahr auf ihn.

Ostern auf corollisch

Dieses Jahr ist Ostern etwas anders … Corolla-Corona-Corinna hat zugeschlagen. Mir geht es alles immer noch auf die Nerven mit den Ausgangsbeschränkungen, Hamstereinkäufen, etc., aber so langsam kann ich dem Ganzen ein klein wenig etwas Positives abgewinnen. Das wichtigste und beste für mich ist, dass ich bis jetzt ein Mal die Woche für einen Vormittag für mich sein kann und meist kleckserisch vieles raus lassen kann, was mir auf der Seele liegt.
Ein weiterer Vorteil ist Ostern … diesmal auf corollisch, bedeutet, dass die Familientreffen ausfallen. Dies stört mich überhaupt nicht, denn auf Familientreffen kann ich gut und gerne verzichten, sie sind nervig und langweilig. So habe ich vier Tage für mich, und hab genug Zeit mal nachzudenken, sei es über mich oder über anderes. Ich genieße es und das Wetter macht zum Glück mit.
In diesem Sinne: Frohe Ostern!