Tschüss 2020

Noch ein paar Stunden dann ist 2020 vorbei. Ein paar Gedanken und Worte, die sich in den letzten Monaten angesammelt haben, wollen noch raus. Vielleicht ist es die Möglichkeit etwas Ballast abzuwerfen, der aber warscheinlich eh bald wieder kommt und die gleichen Probleme werden wieder vor der Tür stehen.

Aber was raus muss, muss raus:

Mit einem Blick geknackt.

Die Unfähigkeit zwischen 1 und 0 unterscheiden zu können.

Ich kann aus schief gerade machen.

„Was ist denn bei Ihnen los?“
„Ach alles gut, die zanken sich nur wieder.“

Warum ist es manchmal so schwer Wünsche zu äußern?

Machen… einfach machen … mach es einfach.

Jeder hat sein Päckchen zu tragen … nur manchmal ist es angenehmer es zu zweit zu tragen.

Ich vergesse viel … es wird immer mehr … zu viel.

Flauschizitätsfaktor.

Was hab ich, dass du dich für mich entschieden hast?

Wenn man verunsichert ist, neigt man zu Fehlern … sagt und tut Dinge, die man bereut und sich nicht mehr rückgängig machen lassen.

Ich hatte es manchmal gehofft … doch letztlich war es doch wieder eine verbale Ohrfeige.

Äußere ich keine Gedanken und Gefühle ist es falsch, äußere ich sie, ist es manchmal auch nicht richtig und es wird geschwiegen.

Es ist eure Sache, da habe ich nichts mehr drin verloren.

Ich bin eine Enttäuschung.

Ich vermisse die Zeit, wo du mich richtig angesehen hast und wusstest wie es mir geht.

Heutzutage kann man Mann auch mal Lippenschmiere schenken.

Ich würde es gerne sagen, aber sonst bin ich wieder exklusiv.

Ich weiß, dass vergleichen nichts bringt … aber man bekommt oft genug das Gefühl, dass alle anderen besser sind.

Du, ich, wir …  Du … ihr.

Ich bin sinnlos.

Pummelplüschfaktor.

Das war es.

Ich danke allen Lesern und Followern. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Blog für meine Verhältnisse so gut läuft. Es war eine der besten Entscheidungen dieses Jahres diesen Blog ins Leben zu rufen, in vielerlei Hinsicht.

Danke 2020, du warst wundervoll und ich bin dir unendlich dankbar und du wirst mir fehlen und ich hoffe, dass 2021 mindestens genauso wird.

Das war 2020

Ich mag eigentlich diese Jahresrückblicke nicht, aber dieses Jahr war ein sehr besonderes Jahr für mich, denn es sind unglaubliche Dinge passiert. Da doch recht viel passiert ist, beschränke ich meine Rückblick auf zwei Themen.

Es fing gleich Anfang des Jahres an. Ich war ein Kunstbanause und habe mich aber darauf eingelassen mir das Ganze doch mal zeigen zu lassen. Wie immer hatte der liebe Ronald eine Engelsgeduld und ganz viel Motivation an den Start gelegt … rückblickend betrachtet, konnte da nichts schief gehen, dass ich der Kunst nicht verfalle und ich bin ihr sehr verfallen, es macht Spaß und der Kopf kommt auf ganz andere Gedanken und es befreit. Und so ist eine Kleckserei nach der anderen entstanden, mein Favourit ist und bleibt mein „Zwilling„, eine Zusammenarbeit mit Ronald. Es ist und bleibt mein bestes Werk, war auch die Entstehung sehr interessant und einfach eine tolle Erfahrung. Es sind noch so einige Bilder danach entstanden und es wurden immer mehr Techniken ausprobiert. Das Pouring hat es mir sehr angetan, allerdings hat jede Technik oder alles, was man ausprobiert, etwas für sich. Alles ist besonders, man muss sich nur darauf einlassen.

Ein anderer Teil der Kunst ist das Knipsen. Vor etlichen Jahren hatte ich den ersten Versuch einen Film zu knipsen gemacht. Es hat mir Spaß gemacht, das Ergebnis war zufriefenstellend. Doch ich hatte damals aufgehört … warum … bestimmt wg. Zweifeln, Unsicherheit und dem Zwang sich immer vergleichen zu müssen. Doch dieses Jahr hat sich das geändert und ich griff zu meiner Minolta und sehr zu meinem Erstaunen damals war ich wieder zufrieden mit meinen Aufnahmen und es wurde wieder das Knips-Feuer in mir entfacht. Ronald war so lieb und hat mir eine Lomo LC-A ausgeliehen. Anfangs war ich nicht überzeugt, dass ein Film in die Kamera rein passt, aber er passte. Ich war entzückt von ihrer Größe und … ja eigentlich auch ihre Einfachheit. Einfachheit heißt auf keinen Fall schlecht, auch wenn es viele anders sehen und es immer mega kompliziert sein muss, damit etwas toll wird. Als der erste Film mit der Lomo durch war, war ich Feuer und Flamme für sie und hab mich richtig verliebt in sie. Ich durfte noch einen Film mit ihr knipsen und ich war noch begeisterter als beim ersten Film. Mit der Lomo konnte ich in die Richtung gehen in die ich fotografisch wollte und das war toll und ich war und bin so dankbar, dass ich sie kurz danach mein Eigen nennen konnte. Danke mein lieber Ronald für dieses großartige Geschenk. Ich liebe meine Lomi. Mit ihr jage ich nun ein Film nach dem anderen durch. Mein Favourit ist ein SW-Abzug von einem Farbfilm-Negativ. Das war toll das einfach, ohne viel darüber nachzudenken, ausprobiert zu haben.

Ich fotografiere gerne und lasse mich inzwischen auch sehr gerne fotografieren. Es hat mich sehr sehr viel Überwindung gekostet und ich wollte es damals fast hinschmeißen, aber nach und nach und mit viel Arbeit von mehreren Seiten wuchs das Vertrauen in mir und die Aufnahmen können sich auf jeden Fall sehen lassen und ich bin jedes Mal sehr zufrieden und sehr dankbar, dass immer im richtigen Moment geknipst wird. Es ist eine tolle Erfahrung. Hier habe ich keinen  Favouriten. Ich dachte gerade noch das Wörtchen leider hinzuzufügen, aber ich finde es überhaupt nicht schade, dass ich keinen Favouriten habe, denn es sind einfach so dermaßen viele Bilder, die ich richtig richtig klasse finde und meine Favouriten sind. Danke an den besten Fotografen, der immer das gewisse Extra in einer Aufnahme fest halten kann. Danke lieber Ronald für die tollen Aufnahmen. Die Zusammenarbeit ist immer wieder toll und einzigartig.

Dann war oder ist ja noch Corona … mein Alltag hat sich durch Corona eigentlich so gut wie gar nicht verändert. Doch durch Corona und einige andere Umstände ist etwas entstanden, was ich nie für möglich gehalten hätte und es von mir auch nie geplant oder irgendeine Absicht war, dass dies entsteht. Es ist eine unglaubliche und wunderschöne Erfahrung, die ich nicht missen möchte und nur mit diesem einen Menschen machen würde. Auch wenn es so einige negative Seiten gibt, bereue ich nicht, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich bereue nicht, dass ich den Mut dafür aufgebracht habe, wovon viele einfach nur reden und ich es einfach getan habe, auch wenn der Weg nicht einfach war dahin und auch im Moment nicht ist, bin ich einfach unendlich dankbar, dass ich das erleben und diese Erfahrung machen darf. Es ist und bleibt für mich eine Sache der Unglaublichkeit und Dankbarkeit.

Mein lieber Ronald, ich danke DIR aus tiefstem Herzen für das, was du mir dieses Jahr gezeigt und nahe gebracht hast und vor allem ermöglichst hast, ohne dich wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Lieben Dank für Lomi. Ich danke dir auch für das, was wir alles unternommen haben, worüber wir gelacht haben und vieles mehr. Ich hoffe, dass wird nächstes Jahr so weiter gehen und wir klecksen und knipsen zusammen oder treffen uns mal einfach so zum Quatschen.

Mein lieber anderer Mensch, der du das hier nicht lesen wirst … was soll ich sagen, du hast so dermaßen positiv mein Leben verändert und auf positiv auf den Kopf gestellt … ich sag einfach nur DANKE!.

Ich danke allen in meinem Leben, die dieses Jahr mit mir bestritten haben und es so positiv geändert haben und ich bin dankbar für all die Erfahrungen und was sie für einen positiven Einfluss auf mich hatten und ich dadurch mehr Selbstvertrauen und vor allem Selbstakzeptanz gelernt habe. Ich habe (meist) gelernt, dass man sich nicht vergleichen soll, habe gelernt zu mir zu stehen, so wie ich bin. Ich habe gelernt wieviel Mut ich aufbringen kann. Ich habe gelernt, dass ich aus mir heraus kommen kann und vieles mehr, dafür bin ich sehr dankbar, auch dafür, dass ich endlich eine Freizeitbeschäftigung gefunden habe, die mich erfüllt.

Danke 2020, du warst ein wunderbares, aufregendes und unglaubliches Jahr!

Mini-Weihnachten

Das Weihnachten ist ja jetzt schon etwas länger vorbei ist. Auf der einen Seite bin ich froh darüber, auf der anderen Seite war ich aber auch sehr traurig nicht jeden meiner Liebsten gesehen zu haben. Das ging bestimmt vielen so, aber hier ist es was anderes. Doch zum Glück passt alles so von der Zeit und wie schon so oft auch von allen anderen Umständen, sodass ein kleines Mini-Weihnachten mit Mini-Weihnachtsbaum und Mini-Lichtern und sehr wertvollen und vor allem sehr bedeutsamen Geschenken nachgeholt werden konnte. Darüber habe mich sehr gefreut. Aber das wichtigste war und ist für mich dich gesehen zu haben. Auch wenn es nicht das echte Weihnachten war, war und bin ich glücklich das kleine Mini-Weihnachten erlebt zu haben. DANKE!

Vorbei – Nachtrag

Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, ein Klassiker zu Weihnachten und auch einer meiner absoluten Klassiker, egal ob Buch oder Film. Ich hatte mal eine Tradition … jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit habe ich die Verfilmung geschaut, entweder die Zeichentrickversion oder die mit Patrick Stewart … ich liebe beide Versionen und ich liebe dieses Geschichte einfach … hat sie doch so einen moralischen Wert und regt zum Nachdenken an. Viele Menschen sollten sich diese Geschichte mal zu Gemüte führen und sich mal wieder besonnen und Wertschätzung lernen. Leider ist es für mich nun das zweite Jahr in Folge, wo ich sie wieder nicht gesehen habe und ich meine Tradition gebrochen habe … das macht mich sehr traurig … auch wenn manche sagen, dass es doch nur ein Film bzw. Geschichte ist, aber mir bedeutet sie etwas, sehr viel sogar …

Vorbei

Nun ist Weihnachten vorbei … dieses Jahr ist alles anderes gewesen, was nicht nur mit Corona zu tun hatte … ob besser oder schlechter kann ich nicht sagen, mal so, mal so denke ich … Betrachtungssache.

Heiligabend verließ ich kurz nach halb sieben das Haus, es ist dunkel, nieselig und kaum ein Mensch unterwegs, eine rechte Weihnachtsstimmung kommt  nicht bei mir auf … wie jedes Jahr. Ich mag es sehr, früh morgens allein unterwegs zu sein, die Ruhe zu genießen bevor ein trubeliger Tag beginnt. Es ist insgesamt eine teils gedämpfte Stimmung spürbar, was angenehm war. Abends wurde der erste Teil der Familie abgearbeitet … erstaunlicherweise lief mal alles friedlich ab.

Am ersten Feiertag, ist erstmal ausschlafen angesagt, naja oder einfach liegen bleiben und mal die Seele baumeln lassen und den Gedanken im Kopf mal etwas Ruhe und Raum  geben. Sie haben eine sehr schwierige Aufgabe zu lösen.
Abends beim zweiten Teil der Familie kommt man zur Ruhe und wird nachdenklich. Eine meiner mir liebsten Personen konnte ich leider nicht sehen … das war sehr traurig für mich und ich habe sie schmerzlichst vermisst, dies ging mir schon am Tag davor so und auch am nächsten Tag und eigentlich vermisse ich sie immer.

Am zweiten Feiertag war die Schwiegerfamilie dran … sechs Stunden  Kinder bespaßen und drei Lehrkräften beim Schnattern zu hören … puhh … da ist man fertig hinterher … vor allem wenn der Große so ein Raufbold ist und immer nur rum schreien kann. Ich liebe Kinder, aber es ist schön, dass man dann iwann auch wieder geht. Klar mit den eigenen Kindern wäre es was anderes.
Die Essenplanung mit der Schwiegerfamilie fing schon Wochen vorher an. Ich hatte drei Ideen und alle kamen sehr gut an … also hatte ich drei Vorschläge als Wünsche geäußert, was es zu den drei unterschiedlichen Zeitpunkten zu Essen geben kann und die waren eigentlich auch fix, weil alle zufrieden waren damit … kurz vor Weihnachten fragte ich mal nach, denn es wurde die ganze Zeit geschwiegen zu dem Thema … der Plan wurde komplett übern Haufen geworfen … aber was erwarte ich auch … ist halt die Schwiegerfamilie … da gehört man einfach nicht wirklich dazu, dass merkt man immer wieder, egal bei was … auch bei Unterhaltungen kommt man einfach nicht zu Wort und wenn doch wird einem nicht zugehört oder ins Wort gefallen … darauf hab ich keinen Bock und sitze dann lieber schweigend da … was soll ich auch erzählen … interessiert ja eh keinen …

Mein Fazit für dieses Jahr Weihnachten … drei Tage nur asiatisches Abendessen ist öde auf Dauer, aber was tut man nicht alles für den Familienfrieden. Ich bin und werde ein grinchgrüner Weihnachtsmuffel bleiben und du hast mir sehr gefehlt.